Frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr 2023   

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest hoffentlich im Kreise eurer Lieben! Ich bin euch zutiefst dankbar für Eure seelische, moralische, finanzielle und treue Unterstützung in diesem "wieder anderen Reitjahr". DANKE, DANKE, DANKE für ALLES - SCHÖN, DASS ES EUCH GIBT!!! 

Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023 !!!  

Von Herzen Eure Micha

 



Der kleine Engel

Es war einmal ein kleiner Engel, der war im ganzen Himmelreich bekannt und beliebt. Es gab praktisch keine Wolke, auf der man nicht von ihm wusste. Der kleine Engel war fast immer vergnügt und versprühte überall seine gute Laune. Andere Engel, denen es gerade einmal nicht gut ging, brachte der kleine Engel schnell auf andere Gedanken. Wenn er besonders gut gelaunt war, konnte der kleine Engel ein richtiger Komiker sein, der nur Blödsinn im Kopf hatte. Und ehrlich gesagt, das war ziemlich oft der Fall. Seine umwerfende Fröhlichkeit und Lebenslust waren einfach nicht zu bremsen.

Daneben war der kleine Engel auch ein rechter Tollpatsch. An manchen Tagen schien es fast so, als hätte er zwei linke Hände und an beiden zwei linke Daumen. Aber das nahm dem kleinen Engel niemand krumm. Im Gegenteil: Der kleine Engel versprühte so viel Charme und Herzlichkeit, dass er mit seinen schelmischen Augen jeden sofort verzaubern konnte.

Das alles machte den kleinen Engel ziemlich einzigartig. Und so sahen es ihm die anderen Engel auch nach, dass er bei anderen – in der Engelszunft „viel wichtigeren“ Geschäften – nicht der Schnellste war.

Aber daran hatten sich alle mit der Zeit gewöhnt. Es war einfach schon immer so gewesen. Nie hatte es der kleine Engel mit irgendetwas wirklich eilig gehabt. Als andere Engel schon die ersten Flugversuche machten, lag der kleine Engel immer noch auf dem Bauch. Er lernte erst eine ganze Weile später fliegen – aber er lernte es. Und so machte es der kleine Engel mit den meisten Sachen. Und manche Dinge, die ihm entweder zu schwierig oder auch einfach zu langweilig waren, die ließ der kleine Engel halt bleiben.

Eines Tages wurde der kleine Engel zum lieben Gott gerufen, also zum Chef höchstpersönlich. Da bekam es der kleine Engel mit der Angst zu tun. Was könnte der liebe Gott von ihm wollen? Er musste wohl Wind von einem seiner Streiche bekommen haben.

Vielleicht hatte sich der Trompetenengel beschwert, weil der kleine Engel ihm seine Flügel rot angemalt hatte, als er schlief. Aber rot sahen die nun mal viel besser aus. Und zur Trompete passten sie so auch am besten. Der kleine Engel konnte ja nicht wissen, dass dem Trompetenengel rot nicht recht gefiel. Und auch nicht, dass ihn die Flügelreinigung Stunden kostete. Der kleine Engel hatte es ja nur gut gemeint. War es diese Sache?

Oder die Sache mit der blonden Locke, die er einem hübschen Oberengel abgeschnitten hatte? Oder das mit der Harfe, die er sich einmal unerlaubt ein bisschen ausgeliehen hatte und neu stimmen wollte. Oh je, dem kleinen Engel fielen plötzlich ziemlich viele Sachen ein, die ihm den Termin beim großen Boss eingebrockt haben könnten. Aber es half ja alles nichts. Und so machte sich der kleine Engel – ausnahmsweise noch ein wenig kleiner – auf zum lieben Gott.

Der liebe Gott war gerade in einem Meeting und zwar mit dem Weihnachtsmann und dem Christkind. Alle drei machten ein ernstes, ratloses Gesicht und waren schwer am Grübeln. Das Christkind seufzte: „Es wird immer schwieriger, die Erdenkinder mit einem schönen Geschenk glücklich zu machen.“

„Richtig!“ pflichtete der Weihnachtsmann bei, „die haben doch längst alles. Ganz egal was ich bringe, ein paar Minuten und aller Zauber ist verflogen. Und immer öfter gefallen ihnen meine Geschenke gar nicht mehr. Die werden immer unzufriedener.“

„Ach ihr Lieben, das weiß ich doch auch“, erwiderte der liebe Gott, „ich beobachte das schon eine ganze Weile. Mit dem Herzen sieht heute kaum noch einer. Dafür wird um so mehr auf Äußerlichkeiten geachtet – und auf das ein oder andere Statussymbol: das schnellste Auto, das größte Haus, der tollste Urlaub, das meiste Geld. Das Zweitbeste ist meistens schon nicht mehr gut genug“, sinnierte er.

„Genau so ist es“, meinte das Christkind. „Aber das ist noch nicht mal alles.“ Die fragenden Blicke des lieben Gott und vom Weihnachtsmann bemerkend erläuterte das Christkind das ganze Dilemma. „Das Schlimmste ist, dass die Erdenkinder genauso überzogene Ansprüche an sich selbst und an Ihre Liebsten stellen. Auch da muss alles wie aus dem Bilderbuch sein. Und wenn nur ein kleines Mosaiksteinchen fehlt, dann ist das Geschrei groß.“

„Ach ja“, sagte der liebe Gott, „mit meinen Erdenkindern ist das wirklich nicht einfach. Ich kann Euch da verstehen. Aber sie haben sich halt einfach allesamt zu sehr selbst unter Druck gesetzt. Und jetzt fangen sie leider an, an diesem Druck zu zerbrechen. Nach außen hin geht es ihnen blendend, alles ist bestens. Aber tief im Innern sind viele einfach nur unglücklich und haben Angst.“

„Aber können die Menschen denn nicht lernen, dass es unendlich mehr im Leben gibt als Intelligenz, Schönheit und Perfektion und dass nicht alles in Geld gemessen werden kann?“, fragte das Christkind. „Sie müssen wieder lernen, mit dem Herzen zu sehen.“

„Du hast ja Recht“, sagte der liebe Gott, „aber was soll ich machen? Ich habe schon einige Botschaften nach unten geschickt. Aber haften ist nicht viel geblieben.“

Erst jetzt nahmen sie den kleinen Engel wahr, der ganz verstohlen neben der Türe stand. Sofort erstrahlten ihre Gesichter und der liebe Gott streckte seine Arme nach ihm aus: „Komm her, du kleiner Engel, ich glaube, wir haben da eine kleine Mission für dich.“ Stolz wie Oskar strahlte der Engel übers ganze Gesicht: „Für mich?“ Dann fügte er aber gleich in einem etwas nachdenklicherem Ton hinzu: „Aber ich bin doch immer der Langsamste? Sogar auf die Engelsschule durfte ich lange nicht. Ich kann nicht viel, sagt man.“

„Du bist dafür genau der Richtige“, erklärte der liebe Gott. „Mit deinem Lächeln und deinem unwiderstehlichen Charme wirst du eine Helligkeit und eine Wärme in die Herzen der Menschen zaubern, wie es sonst nur die Sonne kann.“

„Wenn ihr meint“, sagte der kleine Engel. Ein wenig mulmig war ihm schon zumute. Was ihn wohl alles erwarten würde. Aber gut, warum auch nicht. Er streckte die Flügel aus, sah sich nochmals kurz um und flog los.

„Ach übrigens“, der kleine Engel hörte den lieben Gott kaum noch, so schnell war er unterwegs, „bleib’ bitte maximal ein Leben – du wirst auch hier oben gebraucht“ rief ihm der liebe Gott nach. „Geht klar!“ rief der kleine Engel zurück. Wenn ich nur mehr von der Sorte hätte, dachte der liebe Gott. Und lächelte.

 

Advent, Advent ...

... das erste Lichtlein brennt...

 

 

 

Zum 1. Advent gib es die Geschichte der vier Kerzen - passt bestens in unsere Zeit ...

 

Die 4 Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: „ Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen. „ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „ Aber, aber Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung!“

Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.


Einen wundervollen 1. Advent allerseits 

 

 

... das zweite Kerzlein brennt...

 

Nikolaus-Video

 

 

Zum 2. Advent gibt's liebe Grüße vom Nikolaus - Nelly, a kleines Video und eine Nikolaus - Geschichte

 

Wir wünschen euch einen besinnlichen 2. Advent 

 

 

Eine Nikolausgeschichte

 

Das Jahr neigte sich bereits seinem Ende entgegen. Der Dezember hatte begonnen und von überall blinkte und blitze es in den Straßen der Stadt. Die Schaufenster überboten sich mit leuchtenden Sonderangeboten. Das Fest der Liebe war nicht mehr weit und wer wollte seinen Lieben nicht mit Geschenken überhäufen? Die Menschen drängten und drängelten. Sie schoben sich weiter durch die Geschäfte und den Konsum.
Zwischen all dem Trubel stand, ein wenig verloren, ein kleines Kind. Jeden Tag stand es vor dem Schaufenster eines kleinen Spielzeuggeschäftes, in dessen Fenster es einen kleinen Stoffbären sah. Der Bär schien es anzulachen und ihm dabei zu versprechen, dass er nur ihm gehören würde, wenn er erst einmal seinen Platz in diesem Laden verlassen hätte. Und das Kind antwortete ihm still, dass seine Liebe auch nur diesem Bären gehören würde, wenn… ja, wenn es das Geld hätte, um ihn sich zu kaufen.
Der Bär war gar nicht einmal so teuer, aber das Kind und seine Familie hatten kein Geld und so stand es Tag für Tag vor dem Bären und schaute ihm traurig ins Bärengesicht.
Kinder strömten unterdessen mit ihren Eltern oder Großeltern in den Laden und wieder hinaus, bepackt mit Tüten und Paketen. Niemand nahm von dem Kind Notiz. Fast niemand. Dem Ladenbesitzer war das Kind nicht entgangen und er betrachtete nachdenklich den kleinen Bären. Mürrisch war er mit den Jahren geworden. Vor allem in der vorweihnachtlichen Zeit, wenn sein Geschäft am besten lief. Wenn seine Kunden die Regale plünderten, um immer mehr und mehr, teurer und ausgefallener zu schenken. Und wenn der Gedanke der Weihnacht dabei immer mehr in den Hintergrund trat.
Nikolausabend war heute und mit einem plötzlichen Bedürfnis auch etwas Gutes zu tun, nahm er den Bären aus dem Fenster und trat zu dem Kind in die Kälte hinaus. „Da… hier hast du den Bären. Behandle ihn gut.“ Er drückte dem verdutzten Kind den Teddy in die Hand.
Das Kind betrachtete ihn glücklich. „Ich wusste, dass es den Nikolaus wirklich gibt. Vielen Dank, lieber Nikolaus.“ Verdutzt schaute der Ladenbesitzer das Kind an. „Nikolaus? Ich bin doch nicht der Nikolaus. Schau mich doch an, habe ich einen weißen Bart? Eine Bischofsmütze oder einen Stab?“ Nun lachte das Kind. „Nein, aber du musst dich doch auch gar nicht verkleiden. Meine Mama hat mir doch erklärt, wer der Nikolaus ist. Ein guter Mann, der den Menschen still geholfen hat, wenn sie in Not waren und denen etwas gegeben hat,“ hier machte das Kind eine kleine Pause und fügte leise hinzu „die nichts hatten.“
Nachdenklich schaute der Ladenbesitzer das Kind an, das mit seiner Rede fortfuhr. „Siehst du Nikolaus. Und so habe ich dich unter all den verkleideten Nikoläusen als den Echten herausgefunden.“ Es umarmte ihn einmal ganz fest und lief dann, den kleinen Bären glücklich an sich gepresst, nach Hause, um seinen Eltern von seiner Begegnung mit dem Nikolaus zu erzählen.

Der Ladenbesitzer aber sah an diesem Abend noch lange hinaus in die Nacht. Ja, Nikolausabend war heute. Und zum ersten Mal seit vielen Jahren begriff er dessen Sinn.

 

 

... das 3. Kerzlein brennt...

 

...fester Bestandteil in unserer Adventszeit sind seit Jahren die Weihnachtstrucker - bis 14. Dezember besteht noch die Möglichkeit, ein Paket bei den Johanniter in Kempten abzugeben oder durch eine Spende ein Paket packen zu lassen... oder aber auch die Organisation "Das Allgäu packts" freut sich über unsere Teilnahme... Ich bin auf jeden Fall wieder dabei :)

 

 

 

Einen geruhsamen 3. Advent euch Allen !!!


     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... das vierte Kerzlein brennt...

 

... zum vierten Advent gibt's einen wunderschönen Beitrag über Martha und ihre wundervollen handbemalten Christbaumkugeln - viel Spaß damit und einen schönen "Countdown" bis Weihnachten :)

 

Einen gemütlichen und ruhigen 4. Advent euch allen!

 



Reiten ist schön!

 

Willkommen auf unserer Website.

Ob erste Reitstunde oder schon

fortgeschritten - bei uns seid ihr richtig.

 


Wir bieten euch:

• Reitunterricht
• Geführte Ponyritte an der Iller 
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